NetDoc ServerTM
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Der NetDoc Server ist
ein Produkt zur automatisierten Dokumentation von Netzwerken und
Netzwerkkomponenten, basierend auf dem Verzeichnisdienst Active Directory von
Microsoft. Zusätzlich ermöglicht er berechtigten Nutzern über sein
Web-Interface die Fernadministration und Verwaltung des Firmen-Netzwerks – und
dies von jedem Rechner, der auf das Netzwerk zugreifen kann.
Durch seine einfache Bedienung in Kombination mit automatisch erzeugten,
ständig aktuellen Informationen über das Netzwerk, dessen Struktur und
Komponenten ist der NetDoc Server ein ideales Tool für jeden
Netzwerkadministrator im Alltag, da er wie kein anderes Tool die Dokumentation
des Netzwerkes mit einfachen Management-Funktionalitäten für die erkannten
Netzwerkkomponenten vereint. Die verwendeten Technologien wie .NET und WMI sind
dabei ebenso skalierbar wie zukunftsgerichtet.
Funktionsweise
Der NetDoc Server ist eine
Server-Anwendung und muss somit nur auf einem (separaten) Server-Rechner
installiert werden – auf den einzelnen Clients ist keine zusätzliche
Installation oder Änderung der Konfiguration nötig (Dies gilt für Clients auf
der Basis der Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP. Für ältere Clients
(Windows NT und 98) muss ein Patch von Microsoft installiert werden).
Der NetDoc Server kennt zwei grundlegende Methoden, die Struktur des Netzwerks
abzufragen: den 'blinden' Scan auf Basis der IP-Adressen (auch bekannt als
„IP-Ping“), sowie die Abfrage der Informationen des Verzeichnisdienstes
ActiveDirectory. Dieser Verzeichnisdienst ist auch die Grundlage des NetDoc
Servers und somit für dessen Funktion unabdingbar. Die zusätzliche Einbindung
anderer Verzeichnisdienste (LDAP, NDS) ist jedoch möglich..
In beiden Fällen werden in einem ersten Schritt die verfügbare Geräte gesucht.
Anschließend werden Status- und Geräteinformationen abgefragt. Diese gewonnenen
Daten werden in der zum NetDoc Server gehörenden Datenbank (auf der Basis von
Microsoft SQL Server) gespeichert. Somit sind die Daten stets verfügbar und
abrufbar und können auch als Basis für verschiedenste Auswertungen dienen
(siehe Reporting).
Zusätzlich können die webbasierten HTML-Übersichts- und Kommandoseiten als
Visio-Diagramme generiert und über den Webserver des NetDoc Servers abgerufen
werden.
Standardmäßig erfolgen der Scan und die Ablage in der Datenbank bei Aufruf der
ersten Seite „Netzwerkübersicht“. Der NetDoc Server kann allerdings auch für
Scans in regelmäßigen Intervallen bzw. zu festen Zeitpunkten konfiguriert
werden, etwa um die Abfrage nur zu Zeiten durchzuführen, an denen die
Netzwerkauslastung erwartungsgemäß eher gering ist, oder um den Scan von großen
Netzwerken dann durchzuführen, wenn dies für die Leistung des Netzwerkes nicht
problematisch ist. Ferner können damit auch Geräte gefunden werden, die zum
Zeitpunkt des ersten Scans nicht erreichbar oder verfügbar waren
(beispielsweise ein ausgeschalteter PC).
Neben dem normalen Scan über den Verzeichnisdienst können auch separate PC’s
direkt in einer Liste angegeben werden – beispielsweise wenn diese aus
Konfigurationsgründen nicht im Verzeichnisdienst erfasst sind.
Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche der eigentlichen Anwendung wird vom NetDoc Server
mittels des integrierten Web-Servers im HTML-Format zur Verfügung gestellt.
Somit kann jeder Netzwerk-Computer, auf welchem ein Internet-Browser
installiert ist, auf die Kommandoseiten des NetDoc Servers zugreifen –
gleichgültig, ob es sich um einen Desktop-Rechner oder sogar um ein mobiles
Gerät (beispielsweise ein Tablett PC) handelt. Die Installation zusätzlicher
Software auf dem zugreifenden Client ist nicht erforderlich. Dem Administrator
wird somit die Möglichkeit gegeben, das Netzwerk von nahezu überall im
Unternehmen (z.B. per Wireless LAN und Pocket-PC) zu verwalten. Eine spezielle
textbasierte Erweiterung zur optimalen Nutzung des Pocket-PC’s ist in
Vorbereitung (Mobile Add-On).
Die Kommandoseiten enthalten sowohl eine grafische Übersicht über das Netzwerk
und seine Struktur, als auch die Managementfunktionen für die
Netzwerkverwaltung. Für den Einsatz auf mobilen Geräten wie Pocket-PCs wird die
grafische Übersicht mit dem Mobile Add-On (in Vorbereitung) ausgeblendet, da
hier die Display-Auflösung in der Regel keine großen Darstellungen zulässt. Die
Nutzung über einen Tablet-PC ist aber genauso möglich – gerade hier ergeben
sich dann gänzlich neue Anwendungsmöglichkeiten.
Zu reinen Dokumentationszwecken ist es darüber hinaus möglich, die grafische
Übersicht in Form eines Microsoft Visio-Diagramms zu exportieren. Dieses
Diagramm kann dann gespeichert und auch zu historisierungszwecken der
Dokumentation verwendet werden.
Administration – jederzeit und überall
Der NetDoc Server stellt über seine Web-Benutzeroberfläche dem Administrator
ein Werkzeug zur Verfügung, welches dieser von jedem Netzwerkrechner aus
bedienen und mit dem er auf jedem Netzwerkrechner grundlegende
Administrationsarbeiten (Prozesse und Dienste starten/stoppen usw.) durchführen
kann. Dies geschieht immer in einer geschützten sicheren Session auf dem
jeweiligen Zielrechner, so dass ungewünschte Manipulationen ausgeschlossen
sind. Gerade die Möglichkeit, im Alltag schnell auf Netzwerkinformationen, aber
auch einfachste Managementfunktionalitäten zuzugreifen, ist eine der Stärken
des NetDoc Servers.

Die Berechtigungen für diese Tätigkeiten werden vom Netzwerk (Active
Directory) verwaltet. Somit ist eine höchstmögliche Sicherheit der
Benutzerkonten und Berechtigungen stets gewährleistet.
Da die Oberfläche des NetDoc Servers auch bis zu mobilen Geräten skaliert (
eine optimierte Darstellung für PocketPCs, beispielsweise Compaq iPAQ, ist in
Vorbereitung) verfügt, kann jeder Administrator mit einer Wireless
LAN-Anbindung im ganzen Unternehmen den NetDoc Server nutzen und das Netzwerk
verwalten. Sämtliche notwendigen Strukturinformationen über das Netzwerk sind
permanent, aktuell und überall verfügbar – ebenso wie sämtliche verfügbaren
Managementfunktionen. Dies ermöglicht die schnelle, zeitnahe und effiziente
Lösung der meisten alltäglichen Aufgabenstellungen eines Netzwerkverwalters.
Reporting: Berichte über das Netzwerk
Nicht nur die Erhebung von Informationen, sondern auch die Ablage dieser
Informationen zu Dokumentations- aber auch Auditing-Zwecken, sowie zur
vereinfachten Fehlersuche sind heute nur aufwändig zu realisierende Aufgaben.
| Mit der Reporting-Engine können die vom NetDoc Server erhobenen Informationen
schnell und einfach in Berichtsform (HTML) ausgedruckt und gespeichert werden.
Die mitgelieferten Berichte umfassen sowohl eine Zusammenfassung pro Computer
bzw. Gerät (Ausdruck einer Übersicht mit allen relevanten Konfigurationsdaten)
als auch eine Komplettübersicht über das Netzwerk (alle Computer und sonstige
gefundenen Geräte). Damit können auch Wartungs- bzw. Serviceinformationen
erstellt und in Schriftform abgelegt werden. Ferner ermöglicht dies auch sehr
einfach den Vergleich zwischen zwei Konfigurationsständen. |
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Gerade auch die permanent wichtige Frage: „Welche Software ist wo und wie oft
installiert?“ wird mit der Reporting-Engine vereinfacht, denn der NetDoc Server
erzeugt hier eine konsolidierte Zusammenfassung aller im Unternehmen
installierten Software. Dies erleichtert stark ein Lizenz-Auditing und
Reporting. Da die Anzahl von Berichtswünschen sehr umfangreich und sehr individuell sein
kann, ist es dem Anwender möglich, eigene Abfragen (Queries) selbst zu
definieren und diese im NetDoc Server zu speichern. Damit können kleine,
individuell benötigte, Abfragen schnell vom Nutzer selbst generiert und
permanent gespeichert werden. |
Für die Berichte werden die Daten aus der Datenbank genommen, wobei der
Anwender auch eine Aktualisierung zum Zeitpunkt des Aufrufs des Reports
anordnen kann.
Genauso sind aber Berichte über Anwender, Netzwerkshares, installierte
Betriebssysteme etc. schon in der Grundversion verfügbar.
Monitoring: Was passiert im Netzwerk?
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Gerade in kritischen Situationen oder bei auftretenden Problemen ist es
notwendig gewisse Parameter des betroffenen Gerätes im Zeitablauf verfolgen zu
können. Hier bietet der NetDoc Server mit seiner Monitoring-Funktion die Möglichkeit,
Geräteparameter (beispielsweise die aktuelle Prozessorauslastung) in einer
graphischen Übersicht darzustellen und live mitzuverfolgen.
Auf Grund der sehr hohen Anzahl von möglichen zu verfolgenden Parametern
(Performance-Countern) wird hier eine repräsentative Auswahl angeboten – die
jederzeit um zusätzliche Statistikdaten erweitert werden kann. |
Erkennung von Nicht-PC Geräten
Auf der Basis des SNMP-Pings kann der NetDoc Server auch Geräte finden, die
keine PC’s sind (Router, Hubs Switches). Die gefundenen Informationen werden
dann ebenfalls auf einer separaten Kommandoseite dargestellt und stehen dem
Administrator zur Verfügung.
Auf Grund der Unterschiedlichkeit der bereitgestellten Informationen und deren
Struktur ist hier nur eine allgemeine Ansicht von Grund auf vorgesehen.
Individuelle Erweiterungen sind hier natürlich ebenfalls möglich. |
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Erweiterung des NetDoc Servers
Der NetDoc Server wurde bewusst so konzipiert, dass er für die
unterschiedlichsten Einsatzzwecke optimiert und erweitert werden kann. So
können mittels individueller Anpassungen zusätzliche Managementfunktionen
hinzugefügt werden. Diese Erweiterungen können beispielsweise folgende Bereiche
betreffen:
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Die Reports können um weitere Informationen erweitert werden
- Der Server kann
auf andere Verzeichnisdienste angepasst werden
- Zusätzliche Elemente können mit
in die Dokumentation eingebunden werden
Sollten Sie Fragen bezüglich individueller Anpassungen haben, sprechen Sie uns
einfach an!
Voraussetzungen
Der NetDoc Server wird als neue (Stand-Alone) Software-Komponente installiert
und in das Netzwerk eingebunden. Wir empfehlen auf Grund der Sensibilität der
Daten und der gerade in großen Netzwerken zu verwaltenden Datenmenge die
Installation auf einem eigenen dedizierten Server. Die Software kann alternativ
auch auf einem bestehenden Server installiert werden, aus o.g. Gründen sowie
aus Gründen der Wartung und Performance wird hiervon jedoch abgeraten.
Hardwarevoraussetzungen Server:
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Pentium 800-1000 Mhz
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256 MB Arbeitsspeicher (mehr Speicher bringt höhere Performance)
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30 GB Festplatte
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Netzwerkanschluss
Unterstützte Betriebssysteme (Server)
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Microsoft Windows 2000 Server (mit zusätzlicher Installation des Microsoft .NET
Frameworks 1.1)
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Microsoft Windows Server 2003
Unterstützte Betriebssysteme (Clients)
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Microsoft Windows 98*
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Microsoft Windows NT 4.0*
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Microsoft Windows 2000 Professional
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Microsoft Windows XP Professional
*) Nachinstallation des WMI-Core-Subsystems erforderlich dies ist ein Patch von
Microsoft
Technisch unabdingbare Voraussetzung ist der Einsatz von ActiveDirectory als
Verzeichnisdienst (andere Verzeichnisdienste sind auf Basis individueller
Anpassungen möglich, s.o.).
Features des NetDoc Servers
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Einfach zu bedienende HTML-Oberfläche (Web-Interface) sowie intelligente
Visio-Diagramme
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automatische Hardware-Erfassung von:
PCs, Routern, Hubs/Switches
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automatische Erfassung der Netzwerkstruktur
-
visuelle Darstellung der Netzwerkstruktur:
interaktive Grafik in der HTML-Darstellung, Rücklieferung von statischen
Visio-Diagrammen möglich
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automatische Erfassung und Dokumentation der PC-Konfiguration:
Netzwerkkonfiguration, installierte Hardware und Software, geladene Dienste,
laufende Prozesse
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umfangreiche Managementfunktionen über das Web-Interface:
Starten und herunterfahren der PCs, Laden und Entladen von Diensten, Dienste
starten und beenden
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umfangreiche Reportingmöglichkeiten:
Erstellung von druckbaren Berichten über das Netzwerk auf Grundlage der
gesammelten Informationen (z.B. Computernutzung, Serverauslastung, installierte
Software) – auch mit graphischen Auswertungen möglich
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PerformanceCounter – Darstellung von Live-Statistikdaten
Darstellung z.B. von CPU-Auslastung, Speichernutzung
Zertifizierungen
Der NetDoc Server hat den von der Firma Microsoft vorgeschriebenen Test
„Verified for Windows Server 2003“ bestanden und erfüllt somit die Kriterien,
die Microsoft an ein zuverlässiges Serverprodukt stellt.
In Vorbereitung
optimierte Darstellung für die Anwendung auf mobilen Endgeräten für die
Administration von PocketPCs aus (z.B. per Wireless LAN)
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DataAssist
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