|
|
Services for UNIX 2.0
 |
Übersicht
Der zunehmende Einsatz von Windows NT-basierten Betriebssystemen in bereits
etablierten UNIX-Umgebungen hat die Forderung nach einer Zusammenarbeit
zwischen beiden Plattformen nachhaltig unterstrichen. Mit Services for UNIX
(SFU) entspricht Microsoft dem Kundenwunsch nach Austauschbarkeit zwischen
Windows- und UNIX-Umgebungen. Während der Schwerpunkt von SFU auf
UNIX-Interoperabilität liegt, stellt Interix Migrationsunterstützung für
UNIX-Anwendungen zur Verfügung. Derzeit werden SFU und Interix als separate,
eigenständige Produkte angeboten.
Ausführliche Dokumentation und White Papers in englischer Sprache finden Sie
auf amerikanischen
Microsoft-Website.
|
1. Nutzung vorhandener UNIX-Ressourcen
Services for UNIX 2.0 stellt die Fähigkeit zur Verfügung,
Netzwerkressourcen in heterogenen Umgebungen sowohl für Windows 2000- und
Windows 2000-basierte Systeme, als auch für UNIX-basierte Systemen freizugeben.
-
Client for NFS:
Erlaubt Windows 2000- und Windows NT-Clients, freigegebene Shares direkt von
UNIX NFS Servern zu mounten. Für den Client stellen sich die UNIX-Shares wie
reguläre Windows-Shares dar.
-
Server für NFS:
Stellt freigegebene Verzeichnisse auf Windows 2000- und Windows NT-Servern für
UNIX-basierte Clients zur Verfügung, als wären sie native UNIX-Shares
-
Gateway for NFS:
Stellt UNIX-Shares bereit, als wären diese Windows-Shares und erlaubt dadurch
Windows Clients den Zugriff ohne die vorherige Installation von NFS Client
Software
-
Server for PCNFS:
Ermöglicht Windows 2000, als ein PCNFS Daemon Server zu agieren und damit
Dienste für die Benutzerauthentifizierung beim Herstellen einer Verbindung mit
NFS-Servern zur Verfügung zu stellen
-
Telnet-Client:
Ermöglicht schnellen zeichenbasierten und skriptbasierten Remotezugriff sowie
Remoteverwaltung
-
Telnet-Server:
Stellt Sicherheit zur Verfügung und vereinfacht Anmeldungen
-
ActiveState ActivePerl 5.6: Erlaubt die Automatisierung von
Netzwerkverwaltungsaufgaben, indem Perl-Skripts wie systemeigene Skripte unter
Windows NT oder Windows 2000 ausgeführt werden.
2. Nutzung vorhandener UNIX-Kenntnisse
Windows Services for UNIX 2.0 stellt die wichtigsten der UNIX Utilities und
eine Korn Shell zur Verfügung, um UNIX-Benutzern und Administratoren ihren
vertrauten Toolsatz und die Shellumgebung bereitzustellen.
-
Mehr als 60 UNIX Utilities: Ermöglicht das Ausführen vertrauter
UNIX-Befehle wie cat, grep, ls, ps, rshsvc und vi unter Windows NT oder Windows
2000
-
Korn Shell: Ermöglicht das Ausführen von UNIX Shell Scripts unter
Windows 2000 und Windows NT.
3. Vereinfachung der Account Verwaltung
Services for UNIX 2.0 stellt die Fähigkeit zur Verfügung, UNIX-Konten und
Windows-Konten unter Windows 2000 zu konsolidieren und zu zentralisieren.
-
Assistent für die Migration von NIS nach Active Directory:
Konsolidiert die Kontenverwaltung, indem UNIX-Quelldateien wie Kennwort- oder
Hostdateien von NIS-Domänen nach Active Directory verschoben werden
-
Server für NIS:
Ermöglicht einem Windows 2000-Domänencontroller, als primärer NIS-Server zu
agieren. Integriert NIS-Domänen und Windows 2000-Domänen und erlaubt so
Administratoren die Verwaltung einer NIS-Domäne von Active Directory aus
-
Wechselseitige Kennwortsynchronisation:
Stellt die Fähigkeit zur Verfügung, Kennwörter von beiden Plattformen zu
synchronisieren, und macht es Benutzer so auf einfache Weise möglich, nur ein
Kennwort für Windows und UNIX beizubehalten
-
Zuordnen von Benutzernamen: Ordnet Windows- und UNIX-Benutzernamen zu
und ermöglicht Benutzern so das nahtlose Herstellen einer Verbindung mit einer
NFS-Netzwerkressource
|
|