Data Link Dateien unter Windows 2000
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Hans
Brender
udlw2000.exe
Data Link Files (UDL's) bilden einen einfache Möglichkeit, ADO Connection
Strings mit allen Details zum ODBC Driver oder dem OLE DB Provider abzulegen
und darauf per VB-Code zu zugreifen.
Unter Windows NT 4.0 erzeugt man eine UDL-Datei, in dem man im Explorer die
rechte Maustaste drückt und dort unter neu die "Microsoft Datenverknüpfung"
auswählt. Die erzeugte Datei ist noch leer und muss per Doppelklick (oder
Eigenschaften) per Dialog ausgefüllt werden.
Die erste Seite gibt uns alle , in Ihrem System vorhandenen OLE DB Provider
aus, Standardmäßig ist immer der OLE DB Provider für ODBC Driver aktiviert. Der
Hintergrund ist der, dass auch auf "älteren" Systemen meistens ein ODBC-Driver
vorhanden ist. Andere OLE DB Provider werden erst durch verschiedene Microsoft
Produkte installiert. Wählen Sie wenn möglich immer den direkten OLE DB
Provider zu Ihrem Datenbanksystem und nur dann den OLE DB Provider für ODBC
Driver, wenn für ihr Datenbanksystem kein nativer OLE DB Provider zur Verfügung
steht. Für "nicht" Microsoft Produkte gilt: Fragen Sie den
Datenbankhersteller... Der native Treiber wird vom Hersteller geliefert.
Nach der Auswahl des Provider klicken Sie auf Weiter. Der Verbindungsdialog
unterscheidet sich aufgrund Ihrer Providerauswahl. Der OLE DB Provider für ODBC
sieht so aus:
Der Verbindungsdialog für den SQL-Server und die MSDE sieht wie folgt aus:
Die Seiten "Erweitert" und "Alle" benötigen Sie nur für Anpassungen. Ein Klick
auf OK speichert Ihre Provider Auswahl und alle anderen Einträge wie Server,
Passwort etc. in der UDL-Datei. Sie können diese UDL-Datei auch in einem Editor
öffnen und sehen dort einen String, dessen einzelne Einträge durch ";" getrennt
werden. Dieser String ist der ADO Connection-String.
Windows 2000 ?
Leider fehlt in der Registry von Windows 2000 ein Eintrag, der es ermöglicht,
eine UDL-Datei per rechtem Mausklick zu erzeugen. (Nur über den Umweg über eine
Textdatei und anschließenden Umbenennen war es möglich, den Dialog auf zu
rufen.)
Eine Erweiterung in der Registry schafft Abhilfe. Entpacken Sie die Datei
udlw2000.exe in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Die Reg-Datei newudl.reg
erweitert die Shell des Explorers, die Datei nonewudl.reg setzt den Vorgang
zurück.
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